

| Parameter (Einheit) | Spezifikation / Prüfbedingung | Min | Typisch | Max |
| Widerstand im Ruhezustand (MΩ) | Keine externe Kraft, Sensoroberfläche im freien Zustand | 10 | — | $10^7$ |
| Auslöseschwellenwiderstand (kΩ) | Standard-Referenzwert für die Auslöseerkennung | — | 200 | — |
| Auslösekraft / Empfindlichkeit (g) | Aufgebruckter Druck, der der ersten Leitung entspricht | 20 | 30–50 | 70 |
| Effektiver Bereich (g) | Linearer / detektierbarer Druckbereich | 20 | — | 20,000 |
| Prüfspannung (V) | Empfohlene Ansteuerspannung für die Erkennungsschaltung | — | DC 3,3 | DC 5,0 |
| Betriebsstrom (μA) | Passive Komponente, keine Stromversorgung erforderlich | — | 0 | — |
| Isolationswiderstand (MΩ) | Zwischen den Elektroden und der externen Umgebung | 100 | — | — |
| Aktivierungsreaktionszeit (ms) | Von der Kraftaufbringung bis zum Unterschreiten des Widerstandswerts der Schwelle | — | <1 | 10 |
| Erholungszeit (ms) | Vom Entfernen der Kraft bis zur Rückkehr des Widerstands zum Hochimpedanz-Zustand | — | <15 | 20 |
Hinweis: Die oben aufgeführten Widerstandswerte sind empfohlene Referenzschwellenwerte. Die tatsächlichen Auslösewiderstandswerte können gemäß den Konstruktionsanforderungen des Fahrzeugsteuerungssystems angepasst werden.
| Druckbereich (g) | Widerstandsreaktionsbereich (typisch) | Erkennungsstatus |
| 0 (Keine Last) | $>10\text{ M}\Omega$ | Nicht belegt (frei) |
| 20 bis 100 | 500 kΩ bis 1 MΩ | Übergangszone |
| 100 bis 1.000 | 200 kΩ bis 500 kΩ | Ausgelöste Zone |
| 1.000 bis 6.000 | 10 kΩ ~ 200 kΩ | Stabile Leitzone |
| >6,000 | <10 kΩ | Volllastzone |
Die Druck-Widerstands-Antwort zeigt eine nichtlineare abfallende Kurve: Je größer der Druck, desto geringer der Widerstand.
2.1 Weitere Leistungsparameter
| Parameter | Spezifikation / Wert (Einheit / Anmerkungen) |
| Sensordicke | ≤0,4 mm |
| Abmessungen | Anpassbar (Standardbezug: L 200–350 × B 30–80 mm) |
| Ausgangsart | Widerstandsausgang mit zwei Leitern / Anpassbarer Schaltniveausausgang |
| Typ des Steckers | 2-poliger automobiler wasserdichter Stecker (SM 2,54 / Kundenspezifisch) |
| Kapselungsmaterial | Polyether-Typ TPU / Polyesterfolie (PET) |
| Feuchtigkeitsbeständigkeit | 5 % bis 90 % rel. Luftfeuchte (Betrieb, nicht kondensierend) |
| Lagertemperatur | -40 bis +85 °C |
| Betriebstemperatur | -40 bis +85 °C |
Alle oben genannten Parameter beziehen sich auf die typischen Spezifikationen aktueller flexibler Dünnschicht-Drucksensoren in der Automobilindustrie.
2.2 Sensoranschlussbelegung und Beschreibung
| PIN-Nummer | Signaldefinition | Elektrische Beschreibung |
| Pin 1 | S1 (Signal 1) | Widerstandserkennungsausgang (Anschluss an den ADC-Eingang des Controllers) |
| Pin 2 | S2 (Signal 2) | Gemeinsamer Anschluss für Widerstandserkennung (Anschluss an die Controller-Masse) |
Hinweis: Der Sensor ist ein nichtpolares Bauelement; beide Anschlüsse sind funktional symmetrisch. Es wird empfohlen, im fahrzeugseitigen Schaltkreis einen festen Pull-up-Widerstand für die Spannungsteilersampling-Schaltung zu verwenden.
Als elektronisches Bauelement für Straßenfahrzeuge wurde der VMX-SSS100 gemäß den Anforderungen an Umgebungsanpassungsfähigkeit und Dauerhaftigkeit für Kraftfahrzeugkomponenten nach der ISO 16750-Reihe (Straßenfahrzeuge – Umgebungsbedingungen und Prüfungen für elektrische und elektronische Ausrüstung) konstruiert und validiert.
3.1 Klimatische Zuverlässigkeit
| Prüfobjekt | Prüfbedingungen | Referenznorm | Annahmekriterien |
| Lagerung bei hoher Temperatur | +85 °C, 1000 h | ISO 16750-4 | Keine Leistungseinbuße, keine physikalische Verformung |
| Lagerung bei niedriger Temperatur | -40 °C, 1000 h | ISO 16750-4 | Keine Leistungseinbuße, keine spröde Rissbildung |
| Temperaturzyklus | -40 °C bis +85 °C, 50 Zyklen | ISO 16750-4 | Abweichung der Widerstandsantwort ≤ ±10 % |
| Feuchtheiß-Test | 40 °C / 93 % rel. Luftfeuchtigkeit, 48 h | ISO 16750-4 | Isolationsleistung normal, keine interne Kondensation |
| Salzsprüh-Test | 5 % NaCl, 35 °C, 48 h | ISO 16750-4 | Korrosionsbeständig, elektrische Leistung normal |
| Wasserdicht & staubdicht | IP65-Bewertung | IEC 60529 | Wasserdicht und staubdicht, kein Wassereintritt |
3.2 Mechanische Zuverlässigkeit
| Prüfobjekt | Prüfbedingungen | Annahmekriterien |
| Betätigungslebensdauer (Drücken) | ≥ 1 Million Mal, Frequenz ≤ 10 Hz, Druck 50 N | Verschiebung des Ansprechpunkts ≤ ±20 %, keine funktionale Störung |
| Rolltest | Über 100.000 Mal, Last 1500 N | Strukturelle Integrität erhalten, Funktion normal |
| Schwingungstest | Zufällige Vibration, 10–2000 Hz, Beschleunigung 20 g, 24 h | Keine Lötnahtablösung, keine strukturelle Lockerung |
| Mechanischer Schock | Halbsinus-Impuls, Spitzenwert 50 g, Dauer 11 ms | Kein physischer Schaden, elektrische Leistungsfähigkeit normal |
| Biegeermüdung | Wiederholter Biegeradius R = 20 mm, ≥ 10.000-mal | Kein Bruch in der leitfähigen Schicht, Widerstandsänderung ≤ ±5 % |
| Freier Fall | höhe 1,0 m, Fall auf Betonoberfläche, je einmal pro Fläche (6 Flächen) | Kein physischer Schaden, Funktion normal |
Die Prüfbedingungen für Drucklebensdauer und Biegeermüdung orientieren sich an den nationalen branchenüblichen Prüfverfahren für flexible Drucksensoren. Die Langzeit-Vibrationsbeständigkeit erfüllt die Anforderungen an die Umweltzuverlässigkeit von elektronischen Fahrzeugkomponenten.
3.3 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
| Prüfobjekt | Charakteristische Beschreibung |
| Elektromagnetische Störungen (EMS) | Der Sensor ist ein passives Gerät und erzeugt während des Betriebs keine elektromagnetischen Emissionen. |
| Elektrostatische Entladung (ESD) | Die Gerätestruktur ist unempfindlich gegenüber elektrostatischer Entladung; unter normalen Installationsbedingungen ist kein zusätzlicher Schutz erforderlich. |
| Elektromagnetische Störfestigkeit (EMS) | Die Ausgangskennlinie des Widerstandssignals ist immun gegen elektromagnetische Störungen und erfordert keine zusätzliche Abschirmung. |
Der Sensor ist ein passives, widerstandsbasiertes Bauelement mit hervorragenden EMV-Eigenschaften. Er stellt beim EMV-Zertifizierungsprozess des Fahrzeugsystems keine zusätzlichen Störquellen dar.
| Trägermaterial: | Hochzäher Polyesterfilm (PET) |
| Funktionsschicht: | Präzisionsgedruckte leitfähige Elektroden + nano-piezoresistive Funktionsmaterialien |
| Verkapselung: | Vollständige Verkapselung mit Polyether-Typ-TPU oder Laminierung mit PET-Folie |
| Gesamtdicke: | ≤0.4mm |
| Anpassungsfähige Elemente: | Außenabmessungen, Anordnung des Sensierbereichs, Druckbereich, Widerstandswerte für die Auslöseschwelle. |